Bettelnde Menschen in Wien – eine sozialarbeiterische Grundlagenforschung

In welchen Lebenssituationen befinden sich bettelnde Menschen in Wien? Welche Bedürfnisse und Problemlagen haben diese und welche Anforderungen lassen sich dadurch an die soziale Arbeit ableiten? Das Phänomen Betteln in Wien ist aktuell oft Gegenstand der medialen Berichterstattung, und im Zuge der Novellierung des Wiener Landessicherheitsgesetzes auch im Fokus des politischen Diskurses. Zeitgleich gibt es kaum wissenschaftliche Forschung zum Thema Betteln in Wien. Die mediale und politische Debatte läuft demnach Gefahr,  ihre  Argumentationen nicht auf wissenschaftlich fundierte Daten zu stützen. Auffallend ist, dass sowohl auf medialer, als auch auf rechtlicher und wissenschaftlicher Ebene die Meinungen der betroffenen BettlerInnen selbst kaum Gehör finden. Daher wird in vorliegender Arbeit  als primäre Erhebungsmethode ein qualitatives,  offenes Interview gewählt, das ausschließlich mit BettlerInnen geführt wird, um diese als ExpertInnen ihrer Situation zu Wort kommen zu lassen.Das Interview orientiert sich an den Fragen nach der Lebenssituation, den Bedürfnissen und den Problemlagen bettelnder Menschen. Ziel der Forschungsarbeit ist es einerseits, einen Anstoß zu einem wissenschaftlichen Diskurs zum Thema Betteln aus einer sozialarbeiterischen Perspektive zu geben; andererseits, aus dem erhobenen Datenmaterial eine mögliche sozialarbeiterische Anforderung für die Praxis abzuleiten.

Hier geht’s zur Arbeit:  Bettelnde Menschen in Wien. Eine sozialarbeiterische Grundlagenforschung

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