Archive for Mai 2011

Recht auf Stadt. Der Kongress. Hamburg, 2-5. Juni 2011

Mai 25, 2011

„Das Städtische definiert sich als der Ort, wo die Menschen sich gegenseitig auf die Füße treten, sich vor und inmitten einer Anhäufung von Objekten befinden, wo sie sich kreuzen und wieder kreuzen, bis sie den Faden der eigenen Tätigkeit verloren haben, Situationen derart miteinander verwirren, dass unvorhergesehene Situationen entstehen.“ (Henri Lefebvre)

Das Hamburger Netzwerk „Recht auf Stadt“ lädt ein zur kollektiven Verwirrung, Begegnung, und Zerstreuung. Über verschiedene Orte der Stadt verteilt, findet
vom 2. bis 5. Juni 2011 jede Menge Geplantes & Ungeplantes statt.

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Offener Brief an die Innenministerin von Evamarie Kallir

Mai 25, 2011

An Frau
Innenministerin Dr. Johanna Mikl-Leitner
Bundesministerium für Inneres
Herrengasse 7
1010 Wien

Sehr geehrte Frau Innenministerin

In Ihren Interviews wiederholen Sie oft, was schon Ihre Vorgängerin immer wieder sagte: „Recht muss Recht bleiben“. Diese Aussage lässt bei mir alle Alarmglocken läuten. Denn, anders als die meisten heute Lebenden, habe ich noch die NS Schreckensherrschaft erlebt, die weitgehend genau auf diesem Prinzip aufgebaut war: Man musste nur die entsprechenden Gesetze machen, dann ist alles „rechtens“. (more…)

Safe European Home?

Mai 25, 2011

Symposium und Diskussion

Architekturzentrum Wien – Podium
Samstag, 28. Mai 2011, 10:00 – 20:00
Tickets: Eintritt frei!

Eine Kooperation der Wiener Festwochen mit dem Az W
(Foto: ©Delaine Le Bas)

Phänomene wie unsichere Lebensverhältnisse und erzwungene oder frei gewählte Mobilität sind Bilder, die bis heute vor allem marginalisierten Gruppen oder Menschen mit transnationalen Biografien zugeschrieben werden. Demgegenüber steht eine wachsende Zahl an heterogenen Bevölkerungsgruppen in Europa, deren Lebensentwürfe zunehmend von Tendenzen sozialer Unsicherheit betroffen sind. (more…)

Filmnacht: Safe European Home?

Mai 25, 2011

Veranstaltungsort: Architekturzentrum Wien – Podium
Az W bei Nacht: Mittwoch, 1. Juni 2011, 19:00 – 23:59
Tickets: Eintritt frei!

Eine Kooperation der Wiener Festwochen mit dem Az W

Filmprogramm in Englisch und Deutsch

Im Rahmen der Filmnacht wird eine Auswahl aktueller Filme gezeigt, die sich mit Fragen rund um das Roma-Sein im heutigen Europa befassen. Um der Ausgrenzung und pauschalisierenden Kriminalisierung dieser transnationalen Minderheit entgegenzuwirken, (more…)

DIE GELBEN SCHLEIFEN – EIN ZEICHEN DER SOLIDARITÄT

Mai 17, 2011

In Graz tragen schon viele Menschen (auf dem Handgelenk, Rucksack, Fahrrad) die gelben Schleifen als Zeichen der Solidarität mit den BettlerInnen
Bringt die gelben Schleifen in ganz Österreich in Umlauf!

* Auflegen in Initativen und Organisationen

* Verteilen bei Veranstaltungen und bei Kundgebungen

* FreundInnen ermuntern, das auch zu tun

* Darüber berichten, was es mit den gelben Schleifen auf sich hat

GELBE SCHLEIFEN GEGEN BETTELVERBOT!!!

WIR SIND BETTLER

Mai 15, 2011


KuratorInnen: Martin Behr, Astrid Kury

Ein generelles Bettelverbot, wie es in der Steiermark und in Graz am 1. Mai 2011 in Kraft tritt, überschreitet eine humanitäre Grenze, die unberührt bleiben muss. Es muss erlaubt bleiben, um Gaben zu bitten und Gaben zu empfangen. Die Ausstellung versammelt bestehende und neue künstlerische Positionen zum Thema Betteln und Bettelverbote. Ausstellung im stadtmuseumgraz, Sackstraße 18,

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Nirgends kannst mehr hingehen

Mai 7, 2011

Über fehlende öffentliche Räume und einen Polizeiübergriff auf einen Obdachlosen. Text und Fotos: Peter A. Krobath

Die vom Karlsplatz vertriebene Drogenszene sucht einen Lebensraum. Die Stadt Wien will das Entstehen eines neuen Treffpunkts im Öffentlichen Raum verhindern. Aktuell mit einem massivem Polizeieinsatz rund um die U6-Station Josefstädterstraße.

Dienstag, 12. April, 16:00, U6-Stationsgebäude Josefstädterstraße, Müllraum. Zwei Exekutivbeamten drücken einen Obdachlosen, den sie wenige Minuten zuvor aus den Räumlichkeiten des Tageszentrum JOSI geleitet haben, zu Boden, eine Kollegin legt ihm Handschellen an. (more…)

Zeichen – Wahrzeichen – Stadtzeichen. Die Wiener Bettelzeichen und ihre TrägerInnen im 16. und 17. Jahrhundert

Mai 4, 2011

Mittwoch, 4. Mai 2011, 18 Uhr c.t.
Sarah PICHLKASTNER (Wien)
Zeichen – Wahrzeichen – Stadtzeichen. Die Wiener Bettelzeichen und ihre TrägerInnen im 16. und 17. Jahrhundert
Moderation: Susanne Hehenberger

Universität Wien, Hörsaal 45
(1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 2. Stock gegenueber dem Institut fuer Geschichte)
[vgl. http://www.univie.ac.at/iefn%5D

Abstract: Wie in vielen anderen europäischen Städten wurde auch im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wien versucht, das Betteln in der Stadt mittels der obrigkeitlichen Vergabe von Bettelzeichen zu regulieren. Diese ab 1443 nachweisbaren Zeichen dienten mit einer kurzen Unterbrechung bis zur Errichtung des Großarmenhauses im Jahr 1693 als Bettelberechtigung für (more…)

Tag 1 des steirischen Bettelverbotes: Prominente betteln in der Herrengasse.

Mai 3, 2011

Die BettlerInnen, die normalerweise in Graz betteln, wurden von der Grazer Polizei schon seit Wochen eingeschüchtert. 2000 Euro Strafe hat man ihnen in Aussicht gestellt, wenn sie nach dem 1.5. betteln. Jetzt wagen sich nur noch Prominente zum Betteln auf die Herrengasse: Pfarrer Wolfgang Pucher, Kurt Flecker, ehemals Landeshauptmannstellvertreter (SPÖ)… Bleibt nur die bange Frage: wie lange wird das Medieninteresse so groß und der Umgang der PolizistInnen mit Menschen, die am Boden sitzen, so freundlich und nur ermahnend bleiben? Denn klar ist: es wird bestraft und wer trotzdem sitzen bleibt wird mitgenommen. Und klar ist auch: bereits ein Becher vor sich reicht, dass das als „Betteln“ gilt. (Quelle: Facebook, Joachim Hainzl) (more…)

Kein Opfer.

Mai 3, 2011

Eine Gesprächrunde zum Film
„Natasha“ von Ulli Gladik mit Tina Leisch, Radiša Barbul, Susita Fink,
Maja Malle, Eva Moschitz, Sandra Selimovic Tina Leisch, Radiša Barbul, Susita Fink,

Mitwirkende der Roma-Revue „Schneid dir den Ärmel ab und lauf davon! Čin ći baj taj naš!“ diskutieren über den Dokumentarfilm Natasha von Ulli Gladik. Der Film kann als gelungenes Beispiel einer nicht-viktimisierenden Darstellung von gesellschaftlich Ausgegrenzten angesehen werden und eignet sich als Einstieg in eine Diskussion über Betteln, Armut und Ausgrenzung sowie Bildpolitiken und Strategien der Sichtbarkeit. Warum? Lesen Sie weiter… (more…)


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