Archive for September 2009

„Antiziganistische Zustände“

September 25, 2009

am 15. und 16. Oktober  Beginn 20 Uhr

Campus Hörsaal C2 – Altes AKH, Hof 2

detailiertes Programm siehe unten.

Antiziganismus ist tief und innerlich in den westlichen Gesellschaften
verwoben. Fast überall in Europa werden Menschen als „Zigeuner“ verfolgt,
kriminalisiert, strukturell diskriminiert und sind von gewalttätigen
Übergriffen bedroht. Dennoch wird das Thema, abgesehen von
Selbstorganisationen von Roma und Sinti, erschreckend wenig behandelt.
Selbst dort wo sich Kritik, beispielsweise in Teilen der Linken, regt,
fehlen einer tiefergehenden Kritik die angemessenen Begriffe.
Antiziganismus wird als bloßes Ressentiment verstanden, über das sich die
Zivil-Gesellschaft zu empören hat.

Die Institutsgruppe Philosophie (IG Philo) lädt deshalb einige der
Autorinnen und Autoren des Sammelbandes „Antiziganistische Zustände – Zur
Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments“ zu zwei Abendveranstaltungen (more…)

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Nächstes BettelLobby Treffen

September 22, 2009

am 15.10.2009 um 19:30 in Wien 5. Die Bettellobby sucht dringend EHRENAMTLICHE MITARBEITERINNEN. Bitte meldet Euch unter bettellobbywien@live.at.

NÄCHSTES BETTELLOBBY TREFFEN

September 7, 2009

Das nächste Treffen findet am 17.9.09 um 20 Uhr in Wien 5 statt. Wir freuen uns sehr über neue LobbyistInnen: Interessierte melden sich bei bettellobbywien@live.at

Arme beim Körper halten

September 7, 2009

Zur Situation von Bettlerinnen in Wien

von Marion Thuswald

Armut und Mobilität

Über Betteln wird derzeit in Österreich noch immer viel diskutiert, vor allem im Zusammenhang mit Kriminalität, Sicherheit, Störung, Belästigung und Ausbeutung – und mit der Forderung nach einem generellen Bettelverbot. Der folgende Artikel widmet sich der Situation bettelnder Frauen ohne österreichische Staatsbürgerinnenschaft in Wien; also jenen Pendelbettlerinnen, die aus EU-Ländern wie Rumänien oder Bulgarien für gewisse Zeit nach Österreich kommen, mit dem Ziel ihre Lebenssituation zu verbessern. Wenn ihr Herkunftsort für wöchentliches Pendeln zu weit von Wien entfernt liegt, bleiben die Frauen für einige Monate hier und mieten Zimmer oder Betten; manche bringen ihre Kinder mit. Die Frauen betteln oder bieten Rosen an, sie sitzen im U-Bahnbereich oder vor Lebensmittelgeschäften,wienerlinien
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