Mit ‘Roma’ getaggte Artikel
Januar 24, 2013
Montag, 11.2.2013, 18 Uhr, Otto Mauer Zentrum, Wien 9; Währingerstraße 2-4, veranstaltet vom IUFE Institut für Umwelt – Friede – Entwicklung
In gegenwärtigen österreichischen MEDIENDISKUSSIONEN kursieren vielfach Bedrohungsbilder zum Thema Migration, welche eine vermeintliche „Flut“ an Zuwanderinnen und Zuwanderern „aus dem Osten“ konstruieren. Dies betrifft z.B. Migrant/innen, die seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ temporär in die Steiermark kommen, um unter anderem durch Betteln Geld zu verdienen; diese werden ausschließlich als „Roma“ wahrgenommen und sind als solche von ausgrenzenden Rhetoriken betroffen sowie Adressat/innen von daran anknüpfenden politischen Maßnahmen und Hilfsprojekten.
In dem Impulsvortrag wird ua. eine neue Studie der Universität Graz besprochen, in der erstmals jene Bilder, die über Romani-Männer (Roma) und Romani-Frauen (Romnija) in den steirischen Medien Verbreitung finden, systematisch analysiert werden (Stichwort „Bettelverbot“). (weiterlesen…)
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Schlagwörter:BettelLobbyWien, Bettler, Diskussion, IUFE, Roma
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Juni 4, 2012
Vor einigen Tagen hat die Wiener Straßenzeitung “Augustin” bekanntgegeben, dass sie angesichts finanzieller Schwierigkeiten um den Fortbestand kämpft. Die Probleme seien, konnte man auf der Homepage der Zeitung lesen, unter anderem auf wachsenden “Antiziganismus” zurückzuführen.
Das nahm ausgerechnet STANDARD-Kolumnist Hans Rauscher zum Anlass zu erklären, dass nicht feindselige Maßnahmen gegen Roma/Romnija, sondern vielmehr Zeitungen aus dem Müllcontainer fischende “Rumänen” und deren “aggressive” Verkaufsweisen an der “Augustin”-Krise und anderen Missständen schuld seien. Die “echten” Verkäufer benähmen sich ja gut.
Weiterlesen in derstandard.at
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Schlagwörter:Antiziganismus, Barbara Tiefenbacher, der Standard, Rauscher hans, Roma, Stefan Benedik, Wolfgang Göderle
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Februar 22, 2012
MO ist eine von mehreren Straßenzeitungen in Wien, durch deren Verkauf sich sozial benachteiligte Menschen einen kleinen Zuverdienst ermöglichen. Wir begleiteten sie auf ihrer Tour. Reportage: Eva Bachinger. Fotos: Karin Wasner, erschienen im MO #25
Das Lokal „Kantine“ im Wiener Museumsquartier ist zur Mittagszeit gerammelt voll. Ein Rom macht mit einer Straßenzeitung, die nicht mehr ganz taufrisch aussieht, die Runde. Er ist nicht erfolgreich: mitleidiges Kopfschütteln, ein Nein da, ein Nein dort oder schlichtes Ignorieren. Doch der junge Mann bleibt hartnäckig: Er hält die Hand hin und sagt „Einen Euro, bitte.“ Vergebens. Dann erzählt er mit traurigem Gesichtsausdruck von seinen Kindern, die zuhause in Rumänien nichts zu essen hätten. Weiterlesen…
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Schlagwörter:Armut, Betteln, Bettelverbote, Kolporteure, MO Magazin, Osteuropa, Roma, Sos Mitmensch, Wien, Zeitungen verkaufen
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November 3, 2011
Ausgrenzung von Arbeitsmarkt und Bildung, Vertreibung, Verfolgung, aber auch gewalttätige Ausschreitungen und tödliche Gewalt – die Bandbreite antiziganistischer Praktiken ist groß und hat fatale Auswirkung auf das Leben von als «Zigeuner» wahrgenommenen Menschen. Was den Boden für Antiziganismus bereitet, welche Funktionen er erfüllt und was man dagegen machen kann, darüber sprach Ulli Gladik mit dem Politologen Markus End, Doktorand am Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin.
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Schlagwörter:Antiziganismus, Augustin, Ausschreitungen, österreich, Betteln, Bettelverbot, Bulgarien, Feldmann, Frauenberger, Gudenus, Markus End, Matiasek, Roma, Romnia, Ulm
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Oktober 4, 2011
“Bettelei ist eine dramatische Form des Menschenhandels und der Ausbeutung” erzählt Oberst Gerald Tatzgern vom Bundeskriminalamt gerne den Medien: verschwindend gering sei jener Teil von Bettlern, die tatsächlich für sich selbst auf der Straße sitzen… (News Sept. 2010, Kleine Zeitung 2011)
„Das lässt sich durch konkrete Erhebungsergebnisse so nicht beweisen und als Polizist kann ich Ihnen jetzt keine Vermutungen erzählen, sondern nur das, was sich beweisen lässt.“ sagte sein Kollege Peter Goldgruber von der Bundespolizeidirektion Wien im Dezember 2009 zur Frage nach den mafiösen Bettelbanden in Ö1.
Hat die österreichische Polizei zwischen 2009 und 2011 also so fleißig ermittelt, dass es jetzt Beweise gibt, dass fast alle BettlerInnen zum Betteln gezwungen werden? (weiterlesen…)
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Schlagwörter:Antiziganismus, Bettellobby, Bettelmafia, Betteln, BKA, BPD, Bundespolizei, Mythen, Oberst, polizeiermittlunge, Roma, Tatzgern, Wien
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September 27, 2011
Nicht nur in den großen, auch in kleineren Städten gab es gestern Aufmärsche und Gewalt gegen Roma. “In Pernik waren während der Nacht Motorradfahrer unterwegs und verprügelten jeden Rom, den sie antrafen”, erzählt Frau K.: “Viele meiner arbeitslosen Nachbarn müssen hier Straßenarbeiten und Reinigungsarbeiten in der Stadt verrichten, weil sie sonst ihren Anspruch auf Sozialhilfe verlieren, doch heute geht niemand zur Arbeit. Wir trauen uns nicht auf die Straße”.
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Schlagwörter:2011, Ausschreitungen, Bulgarien, Pogrome, Roma
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September 26, 2011
Nach den Pogromen Samstag Nacht gehen die gewalttätigen Ausschreitungen gegen Roma heute Montag in Bulgarien weiter. In vielen bulgarischen Städten gibt es Versuche, Romaviertel zu stürmen. Die gewalttätigen Übergriffe zielen auch auf islamische Einrichtungen ab. Laut Novinite hat die Polizei die Lage noch unter Kontrolle.
In bulgarischen Medien, wie etwa der weit verbreiteten (zum WAZ Konzern gehörenden) 24chasa wurden die Gewaltausschreitungen, die Samstag Nacht in der Nähe von Plovdiv statt gefunden haben, gestern als “Selbstjustiz des Volkes” gerechtfertigt. Kiril Rashkov und seine Familie wurden extrem denunziert, obwohl der Tathergang des Unfalltods eines 19jährigen noch nicht geklärt ist. Der Tod des 19jährigen war wohl der Auslöser der Ausschreitungen am Samstag gegen Rashkovs Familie. Auch westliche Medien, wie etwa die NZZ oder die Kleine Zeitung haben die einseitige Berichterstattung der bulgarischen Medien, die die Ausschreitungen gegen Kiril Rashkovs Familie als “ethnische Auseinandersetzungen” verharmlost, unhinterfragt übernommen. Rassistische Bezeichnungen wie “Zigeunerboss” “Zigeunerclan” “Roma-Boss” und so weiter wurden ebenfalls einfach übernommen. Die Postings in der Kleinen Zeitung geben einen guten Eindruck, wie die Verhetzung voranschreitet…
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Schlagwörter:Antiziganismus, Ausschreitungen, Bulgarien, Kiril Rashkov, Plovdiv, Pogrome, Rassismus, Roma
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September 22, 2011
Martina S. ist 47 Jahre alt. Die Wienerin bettelt seit drei Jahren auf Wiener Straßen. Ihre Invaliditätspension reicht nicht aus. Eine Österreicherin, die weit unter der Armutsgrenze lebt. Doch politisch, wie auch medial, wird das Thema Bettelei allzu oft mit organisierter Kriminalität aus dem Ausland in Verbindung gebracht und ethnisch zugeordnet. Hintermänner und Bettelbosse, die die Armut ihrer Landsleute schamlos ausnützen. Ist es aber immer so? Die Filmemacherin Ulli Gladik hat im Zuge ihrer Recherchen zu ihrem Film „Natasha“, vier Jahre lang in Bulgarien recherchiert. Sie portraitierte eine Romni, die in Österreich durch das Betteln ihre Familie ernährt. Von Hintermännern weit und breit keine Spur, so die Regisseurin. Ihrer Meinung nach sei in diesem Zusammenhang – die Vertreibung der Armut aus dem öffentlichen Raum, das Hauptanliegen der Politik. Quelle: Heimat fremde Heimat
Hier geht´s zum Beitrag: Heimat fremde Heimat
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Schlagwörter:Bettelverbot, birgit hebein, heimat fremde heimat, Roma
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Mai 25, 2011

Symposium und Diskussion
Architekturzentrum Wien – Podium
Samstag, 28. Mai 2011, 10:00 – 20:00
Tickets: Eintritt frei!
Eine Kooperation der Wiener Festwochen mit dem Az W
(Foto: ©Delaine Le Bas)
Phänomene wie unsichere Lebensverhältnisse und erzwungene oder frei gewählte Mobilität sind Bilder, die bis heute vor allem marginalisierten Gruppen oder Menschen mit transnationalen Biografien zugeschrieben werden. Demgegenüber steht eine wachsende Zahl an heterogenen Bevölkerungsgruppen in Europa, deren Lebensentwürfe zunehmend von Tendenzen sozialer Unsicherheit betroffen sind. (weiterlesen…)
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Schlagwörter:Architekturzentrum Wien, AZW, Elke Krasny, Festwochen, Kunst, Roma, Symposium
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